Spatenstich für neue Feuerwache in Rendsburg

Die Bauarbeiten sind gestartet. Geplant sind rund 4.200 Quadratmeter Nutzfläche, eine Halle für 24 Einsatzfahrzeuge sowie ein erster Bauabschnitt bis Frühjahr 2028 und ein zweiter bis Sommer 2029.

Gruppe von Personen bei einem Spatenstich zum Neubau der Feuerwache, von links mit mehreren namentlich genannten Teilnehmenden.

Foto: Stadt Rendsburg

Foto: Stadt Rendsburg

In Rendsburg hat mit einem Spatenstich die nächste Bauphase für den Neubau der Feuerwache begonnen. Nach Angaben der Stadt nahmen daran Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr, des Generalunternehmers Köster, des Architektenbüros sowie aus Politik und Verwaltung teil.

„Mit dem Spatenstich kommen wir dem Neubau ein großes Stück näher“, sagte Bürgermeisterin Janet Sönnichsen. In den kommenden Wochen stünden zunächst die Gründungsarbeiten an. Während der gesamten Bauzeit laufe der Betrieb auf der alten Wache weiter.

Neue Feuerwache mit mehr Platz für den Einsatzbetrieb

Die neue Feuerwache soll rund 4.200 Quadratmeter Nutzfläche umfassen. Geplant sind unter anderem eine Halle für 24 Einsatzfahrzeuge, eine Atemschutzwerkstatt sowie eine Waschhalle.

Für die Freiwillige Feuerwehr Rendsburg ist der Neubau vor allem wegen der Arbeitsbedingungen im Einsatzbetrieb von Bedeutung. Nach Angaben der Stadt wird sie jährlich zu etwa 450 Alarm-Einsätzen gerufen. Die räumliche Anordnung der neuen Wache soll so gestaltet werden, dass die Einsatzkräfte schneller ausrücken können.

Wehrführer Martin Schuldt beschrieb die Situation in der bisherigen Wache so: „Wir treten uns in der alten Wache teilweise gegenseitig auf die Füße.“ Zugleich verwies er auf den Nutzen des Neubaus: „Mit der neuen Wache werden wir schneller ausrücken können. Das hilft am Ende ganz konkret den Menschen in unserer Stadt.“

Nächste Bauetappen bis 2029 geplant

Architekt Rainer Dau zufolge folgen als nächster Schritt die Entwässerungskanalarbeiten. „Mit der Gebäudebaustelle beginnen wir um den Jahreswechsel“, sagte er.

Die Stadt Rendsburg und die Köster GmbH rechnen mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Frühjahr 2028. Der zweite Bauabschnitt soll im Sommer 2029 abgeschlossen sein. Die Gesamtprojektkosten liegen nach Angaben der Stadt bei rund 27 Millionen Euro.

Weitere Auskünfte erteilt Dana Frohbös von der Stabsstelle Bürgermeisterin unter der Telefonnummer 04331 206-9002 oder per E-Mail an [email protected].

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