Pinneberg: Neue Straßenkehrmaschine im täglichen Einsatz

Das für rund 445.000 Euro angeschaffte Fahrzeug ersetzt das bisherige Altgerät und bietet laut Stadt unter anderem einen 7-m³-Kehrgutbehälter, rund 10 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch sowie zusätzliche Kamera- und Arbeitsschutzfunktionen.

Straßenkehrmaschine im Einsatz im Stadtgebiet von Pinneberg.

Foto: Stadt Pinneberg

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Seit Anfang August ist in Pinneberg eine neue Straßenkehrmaschine im Einsatz. Nach Angaben des Kommunalen Servicebetriebs der Stadt Pinneberg ersetzt das Fahrzeug das bisherige Altgerät. Für die Anschaffung wurden rund 445.000 Euro investiert.

Die neue Maschine soll vor allem im Alltag des Straßenbetriebs Vorteile bringen: Sie kann mehr Kehrgut aufnehmen, verbraucht weniger Kraftstoff und arbeitet leiser als das bisherige Modell. Auch für die Beschäftigten soll sich der Einsatz durch zusätzliche Sicherheits- und Gesundheitsschutzfunktionen verbessern.

Weniger Fahrten, geringerer Verbrauch

Der Kehrgutbehälter fasst 7 Kubikmeter und ist damit um 1 Kubikmeter größer als beim Vorgängermodell. Nach Angaben des KSP sind dadurch weniger Fahrten zum Entleeren nötig; die Fahrzeit sinke um rund 15 Prozent.

Auch beim Kraftstoffverbrauch nennt die Stadt Einsparungen. Durch eine vergrößerte Saugturbine, die mit geringerer Motordrehzahl betrieben werden kann, werde der Verbrauch um rund 10 Prozent reduziert. Zugleich sinke der Geräuschemissionswert um 30 Prozent. Außerdem soll eine um 30 Prozent verringerte Maschinenabluft Feinstaub- und Partikelimmissionen senken.

Vorteile besonders in der Herbstzeit

Gerade in der laubreichen Jahreszeit soll das neue Fahrzeug robuster arbeiten. Laut Mitteilung helfen ein 10-stufiges Automatikgetriebe mit zwei stufenlos regelbaren Kriechgängen sowie ein kameraüberwachtes Kehraggregat mit Hochdruck-Wasserbesprühung dabei, Verstopfungen am Saugaggregat zu vermeiden. So könne auch schweres Kehrgut wie nasses Herbstlaub ohne längere Unterbrechungen aufgenommen werden.

Mehr Blick auf Sicherheit und Ergonomie

Beim Arbeitsschutz setzt die Stadt nach eigenen Angaben ebenfalls auf Verbesserungen. Der Fahrersitz ist nach den Standards der Aktion Gesunder Rücken zertifiziert und soll Berufserkrankungen vorbeugen. Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen mehrere 360-Grad-Rundumkameras sowie Kameras am Kehrgerät. Sie sollen dem Fahrer einen lückenlosen Überblick über den Arbeitsbereich und das direkte Umfeld ermöglichen.

Technik des Fahrzeugs

Das neue Einsatzfahrzeug besteht aus einem Volvo FM 420 Rechtslenker-Trägerfahrzeug mit 420 PS und Euro-6-Abgasnorm mit AdBlue-Einspritzung sowie einem Faun Viajet 7 RH Kehrmaschinenaufbau.

Ein kurzes Video mit weiteren Informationen zur neuen Kehrmaschine hat die Stadt unter youtube.com/shorts/qCmo-ZZmm94 veröffentlicht.

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