Acht Standorte in Schleswig von Vandalismusschäden betroffen

In Schleswig wurden Rettungsmittel und weitere öffentliche Einrichtungen an acht Standorten beschädigt. Die Stadt weist zudem auf illegale Müllablagerungen hin.

Von Redaktion Schleswig1 Min. Lesezeit

In Schleswig sind an insgesamt acht Standorten öffentliche Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Besonders betroffen sind Rettungsmittel entlang der Schlei und am Busdorfer Teich. Schäden wurden unter anderem auf den Königswiesen, an der Promenade und am Hafenexterner Link, öffnet ein neues Fenster festgestellt.

Rettungsstangen wurden mittig durchgebrochen, Rettungsringe ins Wasser geworfen und Halterungen abgerissen. Die Einrichtungen sollen Menschen an Gewässern in Notsituationen schnelle Hilfe ermöglichen. Sind sie beschädigt oder nicht vorhanden, kann nach Angaben der Stadt wertvolle Zeit verloren gehen.

Auch weitere Gegenstände im öffentlichen Raum wurden beschädigt: Mülleimer wurden zerstört, in die Schlei geworfen oder in Brand gesetzt. Fahrradständer landeten im Wasser, das „Fenster in die Vergangenheit“ auf den Königswiesen wurde zerstört und Laternen wurden beschädigt. Die Polizei hat die Beschädigungen aufgenommen; es wurde Anzeige erstattet.

Stadt weist auf Kosten der Müllentsorgung hin

Zusätzlich beobachtet die Stadt vermehrt illegale Müllablagerungen an Wertstoffsammelstellen. Dazu zählen Sperrmüll sowie Säcke und Taschen mit Kleidung neben Altglas- und Altkleidercontainern. Sind Altkleidercontainer überfüllt, sollen Kleiderspenden an einer anderen Sammelstelle abgegeben oder wieder mitgenommen werden.

Die Sperrmüllabholung ist einmal jährlich bis zu einer Menge von neun Kubikmetern je Haushalt oder Gewerbebetrieb kostenfrei. Auch Elektroalt- und Kältegeräte können kostenfrei auf dem Recyclinghof entsorgt werden.

Die Stadt bittet die Bevölkerung, öffentliche Einrichtungen sorgsam zu behandeln und verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden.

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