Stadtarchiv Rendsburg erhält Notfallboxen für beschädigtes Archivgut

Das Stadtarchiv Rendsburg hat mit Landesförderung Notfallboxen für beschädigtes Archivgut angeschafft. Sie helfen, wichtige Dokumente bei Feuer- und Wasserschäden zu sichern.

Von Redaktion Rendsburg1 Min. Lesezeit
Stadtarchivarin Dr. Dagmar Hemmie.

Foto: Stadtarchivarin Dr. Dagmar Hemmie

Foto: Stadtarchivarin Dr. Dagmar Hemmie

Das Stadtarchiv Rendsburg hat praktische Notfallboxen angeschafft. Eine Förderung des Kultusministeriums im Rahmen der Bestandserhaltungsförderung des Landes Schleswig-Holstein ermöglichte die Anschaffung.

Die Boxen enthalten Arbeitsmaterial für Erste-Hilfe-Maßnahmen an Archivgut, das durch Feuer oder Wasser beschädigt wurde. Damit lassen sich etwa stark verschmutzte Unterlagen reinigen oder wassergeschädigte Akten für die anschließende Einfrierung in Stretchfolie verpacken. So sollen wichtige Dokumente im Ernstfall gesichert und weitere Schäden begrenzt werden.

Die Notfallboxen sind ein weiterer Baustein der kulturellen Notfallvorsorge in der Region. 2025 wurde dafür der Notfallverbund Rendsburg-Eckernförde-Neumünster gegründet. Ziel des Verbundes ist es, Kulturgut im Notfall gemeinsam zu schützen und die beteiligten Einrichtungen bei der Bewältigung von Schadensereignissen zu unterstützen.

Weitere Hintergründe zur regionalen Notfallvorsorge für Kulturgut bietet unser Bericht über Notfallboxen für die Museen im Kulturzentrum Rendsburgexterner Link, öffnet ein neues Fenster.

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