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gARTENreich: Norderstedt wirbt für naturnahe Gartengestaltung
Worum es geht
Norderstedt will Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer für „gARTENreich“ gewinnen.
Die Stadt will sie bei der naturnahen Gestaltung ihrer Gärten unterstützen.
Das Ziel betrifft laut Stadt den Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten.
Die Stadt nennt auch den Rückgang von Lebensräumen als Grund.
Warum ein naturnaher Garten wertvoll ist
Laut Mitteilung ist ein naturnah gestalteter Garten im Sommer besonders wertvoll.
Der Garten bietet vielen Tieren Nahrung, Schutz und Wasser.
Der Garten verbessert außerdem das Mikroklima.
Der Garten hilft der Natur beim Klimawandel.
Er hilft bei längeren Hitzeperioden.
Was private Gärten leisten können
Private Gärten können Rückzugsorte für Tiere schaffen.
Private Gärten können Grünflächen vernetzen.
Private Gärten können die biologische Vielfalt fördern.
Tipps für einen naturnahen Garten im Spätsommer
Die Stadt nennt Tipps für einen naturnahen Garten im Spätsommer.
Wasserstellen anlegen
Tiere brauchen laut Mitteilung ausreichend Flüssigkeit.
Eine ganzjährige Wasserstelle hilft besonders bei längerer Hitze.
Die Stadt nennt auch regelmäßige Reinigung als wichtig.
Steine oder Holzstücke sollen als Ausstiegshilfe dienen.
Heimische Pflanzen nutzen
Natürliche Stauden sollen laut Stadt Nahrung für Insekten bieten.
Die Stadt nennt Natternkopf als Beispiel.
Die Stadt nennt Schafgarbe als Beispiel.
Die Stadt nennt Katzenminze als Beispiel.
Die Stadt nennt auch Mischungen aus mehrjährigen Wildblumen.
Die Mischungen sollen Wildkräuter und Gräser enthalten.
Gehölze sollen laut Mitteilung zusätzliche Lebensräume schaffen.
Die Stadt nennt Felsenbirne als Beispiel.
Die Stadt nennt Kornelkirsche als Beispiel.
Die Stadt nennt Hainbuche als Beispiel.
Die Stadt nennt Eberesche als Beispiel.
Die Gehölze sollen Vögeln und anderen Tieren helfen.
Strukturen im Garten schaffen
Mehr Vielfalt entsteht laut Mitteilung durch natürliche Strukturen.
Die Stadt nennt Totholz als Beispiel.
Die Stadt nennt Steinhaufen als Beispiel.
Die Stadt nennt Trockenmauern als Beispiel.
Die Stadt nennt Sandarien als Beispiel.
Die Stadt nennt auch (Totholz-)Hecken als Beispiel.
Die Strukturen sollen Unterschlupf bieten.
Die Strukturen sollen Brutplätze bieten.
Die Strukturen sollen Nahrung bieten.
Schottergärten sollen laut Stadt vermieden werden.
Schottergärten hätten keinen ökologischen Nutzen.
Schottergärten heizten sich stark auf.
Rechtliche Vorgaben beachten
Die Landesbauordnung Schleswig-Holsteins nennt laut Mitteilung Vorgaben.
Die Vorgaben betreffen Wasserdurchlässigkeit unbebauter Flächen.
Die Vorgaben betreffen auch Begrünung unbebauter Flächen.
Torf und Gifte vermeiden
Die Stadt empfiehlt torffreie Erde zu nutzen.
Torffreie Erde soll die letzten Moore schützen.
Der Schutz soll zugleich das Klima unterstützen.
Die Stadt empfiehlt auch den Verzicht auf Pestizide.
Das soll Boden, Gewässer, Nützlinge und Pflanzen schonen.
Richtig gießen
Beim Gießen gilt laut Mitteilung: selten, dafür reichlich.
Regenwasser aus abgedeckten Tonnen oder Fässern soll ideal sein.
Die Stadt nennt einen Richtwert für junge Bäume.
Junge Bäume sollen bei längerer Trockenheit etwa einmal pro Woche gegossen werden.
Die Stadt nennt dabei rund 100 Liter Wasser pro Vorgang.
Weitere Informationen
Weitere Informationen bietet die Stadt unter www.norderstedt.de/gartenreich.
Die Seite soll praktische Tipps, Pflanzempfehlungen und Anleitungen enthalten.
Das Projekt soll mehr Natur im eigenen Garten unterstützen.
Das Projekt basiert laut Mitteilung auf dem bundesweiten Projekt „gARTENreich“.
Weitere Informationen bietet auch www.gartenreich-projekt.de.