Alfred-Nobel-Schule erhält Aufsatzelemente für sicheres Lüften

In den Herbstferien wurden an der Geesthachter Alfred-Nobel-Schule (ANS) unterhalb von Fenstern spezielle Aufsatzelemente montiert. Sie sollen in betroffenen Klassenräumen das Lüften bei vollständig geöffnetem Fenster ermöglichen und zugleich verhindern, dass die rund 40 Zentimeter hohe Fensterbank als Aufstiegshilfe genutzt wird.
Die Elemente sind als Übergangslösung gedacht. Sie sollen die Luftqualität in Räumen verbessern, in denen diese im vergangenen Schuljahr bemängelt wurde. Eine längerfristige bauliche Lösung kann nach aktueller Planung frühestens in den Sommerferien 2027 umgesetzt werden.
Fenster bislang nur begrenzt zu öffnen
Die 1995 fertiggestellte Schule hat in den oberen Stockwerken Fenster, die sich seit ihrer Eröffnung nur 12 Zentimeter öffnen lassen. Bei vollständig geöffnetem Fenster würde die vorgeschriebene Brüstungshöhe von einem Meter unterschritten, wenn die Fensterbank als Aufstiegshilfe genutzt würde.
Im Schuljahr 2025/2026 hatten Schülerinnen und Schüler die Luftqualität in einigen Klassenräumen bemängelt. Daraufhin wurden unter anderem Lüftungsprotokolle erstellt und verschiedene Lösungsansätze öffentlich diskutiert.
Prüfungen an den Verglasungen
Während der Sommerferien fanden in Abstimmung mit der Unfallkasse Nord Pendelschlagversuche statt. Laut den Ergebnissen erfüllen alle geprüften Verglasungen die Anforderungen zum Schutz vor dem Herabfallen von Personen und vor schwerwiegenden Verletzungen bei einem Anprall. Das Sitzen auf den Fensterbänken muss deshalb nicht mehr grundsätzlich untersagt werden. Das Gutachten liegt der Verwaltung vor.
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