Bargteheide pflegt Partnerschaften mit Déville-lès-Rouen und Żmigród

Bargteheider Delegationen haben in diesem Jahr die Partnerstädte Déville-lès-Rouen in Frankreich und Żmigród in Polen besucht. Im Mittelpunkt standen der kommunale Erfahrungsaustausch und die Frage, wie die langjährigen Beziehungen weiterentwickelt werden können.
Orchesterkontakte als Idee für Frankreich-Partnerschaft
Kurz vor den Sommerferien reiste Bürgermeisterin Gabriele Hettwer gemeinsam mit Bürgervorsteherin Cornelia Harmuth sowie Vertreterinnen und Vertretern der politischen Parteien in der Stadtvertretung nach Déville-lès-Rouen. Andreas Bäuerle unterstützte die Delegation als Dolmetscher. Nach einem Empfang in Paris und einem gemeinsamen Abendessen führte die Reise in die französische Partnerstadt.
Bei einem Arbeitstreffen tauschten sich die Beteiligten über kommunale Erfahrungen und mögliche Formen der Zusammenarbeit aus. Dabei kam auch die Idee auf, Kontakte zum Bargteheider Orchester aufzunehmen. Die Delegation erhielt außerdem Einblicke in die Arbeit des kommunalen Ordnungsdienstes und besichtigte städtische Einrichtungen, darunter einen neu gestalteten Park mit Spielplatz und naturnahen Bereichen.
Die deutsch-französische Städtepartnerschaft besteht seit 1969. Bürgermeisterin Hettwer sagte: „Ich freue mich sehr, dass unsere langjährige Freundschaft mit Déville-lès-Rouen wieder spürbar wächst. Der persönliche Austausch ist neu belebt, und mit der Idee, Kontakte zu unserem Bargteheider Orchester aufzubauen, zeichnet sich bereits ein erster konkreter Ansatz für die weitere Zusammenarbeit ab. Solche Begegnungen zeigen, dass unsere Städtepartnerschaft Zukunft hat und wir gemeinsam neue Wege gehen können.“
25 Jahre offizielle Partnerschaft mit Żmigród
Im September besuchte eine Bargteheider Delegation die polnische Partnerstadt Żmigród. Bürgermeisterin Hettwer führte die Gruppe an; ihr gehörten auch der stellvertretende Bürgervorsteher Peter Beckendorf und Vertreter der politischen Parteien in der Stadtvertretung an. Die Gäste wurden vom Żmigródter Bürgermeister Robert Lewandowski und weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Stadt empfangen.
Der Verschwisterungsvertrag war am 8. September 2001 unterzeichnet worden. Erste Vereinbarungen zur Intensivierung der Kontakte hatten die Städte bereits am 1. Juli 2000 in Bargteheide getroffen. Zum Besuchsprogramm gehörten Besichtigungen öffentlicher Einrichtungen und ein Arbeitstreffen in der historischen Baszta, der Bastei. Die Delegation besuchte außerdem das Schloss Trachenberg, das neue Rathaus und den Wasserturm.
Hettwer erklärte: „25 Jahre offizielle Städtepartnerschaft mit Żmigród sind ein schöner Anlass, unsere Verbundenheit zu feiern und zugleich nach vorn zu schauen. Der offene Austausch und die Einblicke in das Leben unserer polnischen Partnerstadt haben gezeigt, wie viel Potenzial in unserer Zusammenarbeit steckt. Ich bin zuversichtlich, dass aus diesen Begegnungen neue Ideen und weitere gemeinsame Projekte entstehen und unsere Freundschaft weiterwächst.“
Die Stadt beschreibt persönliche Begegnungen, Gespräche und gemeinsame Erfahrungen als Grundlage dafür, Vertrauen und Verständnis zwischen den Partnerstädten zu stärken.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.