Aktionstag Bevölkerungsschutz im Rahmen der Blaulichtwoche an der Timm-Kröger-Schule

Vorsorge, Selbstschutz und Resilienz mit landesweiter Ausrichtung und altersgerechter Vermittlung

Mit Angeboten wie der Blaulichtwoche soll sichtbar werden, wie wichtig Vorbereitung, gegenseitige Hilfe und ein starkes Netzwerk im Ernstfall sind.
Mit Angeboten wie der Blaulichtwoche soll sichtbar werden, wie wichtig Vorbereitung, gegenseitige Hilfe und ein starkes Netzwerk im Ernstfall sind.Foto: Robert Schwerin, Leiter des Fachbereichs Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung (Mitte) bei der Blaulichtwoche an der Timm-Kröger-Schule.

Wie verhalte ich mich bei einem Stromausfall? Wer hilft bei einem Unfall? Und was kann ich selbst tun, um mich und andere zu schützen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Timm-Kröger-Schule in Elmshorn derzeit im Rahmen einer Blaulichtwoche. Die Projektwoche steht im Zusammenhang mit dem landesweiten Aktionstag Bevölkerungsschutz für Schülerinnen und Schüler, der am 10. September an möglichst vielen Schulen durchgeführt wird.

Nach Angaben der Kreisverwaltung war die Projektwoche vor den Sommerferien die erste ihrer Art im Kreis Pinneberg. Sie geht auf eine Idee des Fachbereichs Bevölkerungsschutz zurück, der 2025 ein Konzept erarbeitet hatte, um die Themen Vorsorge, Selbstschutz und Resilienz altersgerecht an Grundschulen zu vermitteln. Die Timm-Kröger-Schule griff die Initiative als erste Schule auf und setzte sie gemeinsam mit verschiedenen Hilfsorganisationen als Projektwoche um.

Auftakt mit dem Fachbereich Bevölkerungsschutz

Zum Auftakt war Robert Schwerin, Leiter des Fachbereichs Bevölkerungsschutz der Kreisverwaltung, vor Ort. Er führte die Schülerinnen und Schüler in das Thema ein und erklärte, warum Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk, Polizei und weitere Organisationen oft unter dem Begriff „Blaulichtorganisationen“ zusammengefasst werden.

Schwerin betonte dabei, dass die Blaulichtorganisationen Menschen in Not helfen und zugleich wichtige Partner seien, wenn es darum gehe, zu lernen, wie man sich selbst schützen und anderen helfen könne. Gerade Kinder könnten durch altersgerechte Angebote früh ein Verständnis dafür entwickeln, was in Notfällen wichtig sei und wie gemeinsames Handeln funktioniere.

Organisationen und Inhalte der Woche

Im Mittelpunkt der Blaulichtwoche standen unter anderem Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk, Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft sowie Pfadfinder. Die Schülerinnen und Schüler lernten nicht nur Fahrzeuge, Ausrüstung und Aufgaben der Organisationen kennen. Sie erfuhren auch, wie man sich in besonderen Situationen richtig verhält, etwa bei Unwetter, Hochwasser oder Stromausfall.

Für den Fachbereich Bevölkerungsschutz ist die Projektwoche ein wichtiger Schritt, um Vorsorge und Resilienz stärker im Alltag junger Menschen zu verankern. Ziel ist es, Kinder frühzeitig für Gefahren, Hilfsangebote und die Bedeutung von Zusammenhalt zu sensibilisieren.

Ziel: weitere Schulen sollen folgen

Schwerin bezeichnete die Timm-Kröger-Schule als erste Schule, die das Konzept aufgegriffen habe, und äußerte den Wunsch, dass weitere Schulen dieses Angebot nutzen. Bei größeren Schadenslagen und Katastrophen arbeiten die verschiedenen Blaulichtorganisationen eng zusammen. Die Kreisverwaltung koordiniert und unterstützt diese Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz.

Mit Angeboten wie der Blaulichtwoche soll sichtbar werden, wie wichtig Vorbereitung, gegenseitige Hilfe und ein starkes Netzwerk im Ernstfall sind.

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