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100 Jahre Patenschaft zwischen Kreis Pinneberg und Hadersleben

Delegation zum 100-jährigen Jubiläum der Patenschaft

Zum 100-jährigen Bestehen der Patenschaft reisten Delegierte nach Hadersleben.

Die Patenschaft gilt für die „Deutsche Volksgruppe in Hadersleben und Umgebung“.

Die Delegation kam aus dem Kreis Pinneberg.

Insgesamt nahmen 18 offizielle Akteure an der Reise teil.

Treffen im Haderslev Hus

Die Delegation traf sich in Haderslev im „Haderslev Hus“.

Das „Haderslev Hus“ war früher der Bürgerverein.

Dort trafen die Gäste auf Mitglieder des Bundes Deutscher Nordschleswiger.

Der Bundes Deutscher Nordschleswiger ist kurz BDN.

Der BDN ist eine Organisation der deutschen Minderheit in Dänemark.

Die Mitglieder kamen auch mit Ortsvereinen und kulturellen Angeboten.

Einige Mitglieder begleiten die Patenschaft seit Jahrzehnten aktiv.

Begrüßung durch Sabina Wittkop-Hansen

Die Ortsvorsitzende Sabina Wittkop-Hansen begrüßte die Gäste.

Sie begrüßte Kreispräsident Helmuth Ahrens aus Pinneberg.

Sie begrüßte Sabine Schaefer-Maniezki als Stellvertreterin.

Sie begrüßte mehrere Kreistagsabgeordnete aus dem Kreis Pinneberg.

Sie begrüßte Künstler aus Pinneberg.

Sie begrüßte auch Mitglieder des Heimatverbandes des Kreises Pinneberg.

Der Minderheitenbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein hieß Johannes Callsen.

Johannes Callsen sagte, solche Verbindungen seien wertvoll.

Er sagte außerdem, sie sollten unbedingt gepflegt werden.

Rede von Kreispräsident Helmuth Ahrens

Kreispräsident Helmuth Ahrens hielt eine Rede.

Er bezog sich dabei unter anderem auf seinen Vorgänger Burkhard E.

Tiemann.

Burkhard E.

Tiemann pflegt seit 23 Jahren enge Kontakte zur deutschen Minderheit.

Die Kontakte gelten in der Kommune Hadersleben.

Ahrens blickte auch kurz auf die Geschichte der Patenschaft zurück.

Er erinnerte daran, dass der damalige Pinneberger Landrat Gustav Niendorf 1926 startete.

Gustav Niendorf brachte damit die Patenschaft auf den Weg.

Niendorf kandidierte zuvor 1907 und 1912 für den Deutschen Reichstag.

Er kandidierte im Wahlkreis Hadersleben-Sonderburg.

Niendorf kannte dadurch Hadersleben gut.

Nach der neuen Grenzziehung 1920 kam es zur Trennung der Bevölkerung.

Die Trennung betraf die deutsche und die dänische Bevölkerung.

Am Heisagger Strand erinnert das „Pinneberg-Heim“ an diese Verbindung.

Ahrens freute sich über mehrere persönliche Begegnungen.

Er lernte den 92-jährigen ehemaligen Schulleiter der Deutschen Schule Hadersleben kennen.

Dieser Schulleiter wurde als legendärer Ruderer Dieter Hallmann genannt.

Ahrens traf außerdem die heutige Schulleiterin Heike Henn-Winkels.

Ahrens traf auch den langjährigen Vizepräsidenten der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten.

Die Person heißt Gösta Toft.

Ahrens traf außerdem den Stadtrat Carsten Leth Schmidt.

Programm mit Frokost und Stadtführung

Die Vorstellung der Pinneberger Gäste übernahm Burkhard E.

Tiemann.

Danach folgte eine Frokost.

Im Anschluss führte Kim Bjerregaard die Gruppe durch Hadersleben.

Die Teilnehmenden zeigten sich beeindruckt vom Charme der Stadt.

Sie beschrieben Hadersleben als historisch entwickelt.

Sie verglichen die Stadt mit Elmshorn und Pinneberg.

Sie nannten Hadersleben beschaulicher als die Vergleichsstädte.

Rundgang, Grillen und viele Gespräche

Das Treffen endete in der Deutschen Schule.

Die Gruppe bekam dort einen Rundgang durch die Einrichtung.

Danach wurde gegrillt.

Die Teilnehmenden knüpften zahlreiche Kontakte.

Annette Schlapkohl vom Pinneberger Heimatverband sprach mit Karin Baum.

Karin Baum gehört zum Flensburg Fjord Kunst og Kulturforening.

Martin Musiol sprach als Vorsitzender der Pinneberger Künstlergilde ebenfalls mit Karin Baum.

Gunnar Werner ist Vorsitzender des Schul- und Kulturausschusses im Pinneberger Kreistag.

Gunnar Werner sprach ebenfalls mit Karin Baum.

Die Gespräche betrafen auch Künstler aus Hadersleben.

Außerdem sprachen Vertreterinnen der Deutschen Schule aus.

Ausblick auf mehr Leben und tiefere Kontakte

Die Patenschaft zwischen dem Kreis Pinneberg und Hadersleben besteht seit 100 Jahren.

Kreispräsident Ahrens und Burkhard E.

Tiemann waren sich einig.

Sie wollten mehr Leben füllen.

Sie wollten gegenseitige Kontakte vertiefen.