Mehr Sicherheit: "Wo gehst Du in Flensburg lieber nicht lang?"

Flensburg fragt nach Angsträumen: Vom 2. November bis 18. Dezember 2026 können Einwohnerinnen und Einwohner unsichere Orte melden.

Von Presse-Service.de1 Min. Lesezeit

Welche Wege und Orte in Flensburg lösen ein Gefühl der Unsicherheit aus? Die Stadt startet dazu vom 2. November bis zum 18. Dezember 2026 eine Beteiligungsaktion. Unter dem Motto „Wo gehst du lieber nicht lang?“ können Einwohnerinnen und Einwohner ihre Erfahrungen mit sogenannten Angsträumen teilen.

Hinweise zu mangelnder Beleuchtung, schlechter Einsehbarkeit oder gemiedenen Wegen sollen helfen, mögliche Verbesserungen zu prüfen. Dazu zählen laut Stadt etwa eine bessere Ausleuchtung, der Rückschnitt von Sträuchern oder bauliche Anpassungen.

Online, per E-Mail und auf Papier teilnehmen

Der digitale Fragebogen ist über die Homepage der Stadt Flensburg unter flensburg.de erreichbar. Rückmeldungen können außerdem per E-Mail an [email protected] oder an [email protected] geschickt werden.

Gedruckte Fragebögen liegen an Einwurf-Briefkästen bei der Stadtbibliothek und im Rathausfoyer aus. Zusätzlich wird eine zufällige Auswahl von Bürgerinnen und Bürgern für eine Stichprobe direkt per Post angeschrieben.

Die eingehenden Hinweise sollen interdisziplinär ausgewertet und in die Stadtplanung einbezogen werden. Ergebnisse und geplante Maßnahmen will die Stadt voraussichtlich ab Mitte 2027 öffentlich vorstellen. Die Aktion ist Teil des Zehn-Punkte-Plans gegen Queerfeindlichkeit, richtet sich aber an alle Flensburgerinnen und Flensburger.

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