Flensburg befragt 10.000 Haushalte zum Wohnungsmarkt
Wie wohnt Flensburg – und wo fehlt es an passendem Wohnraum? Eine geplante Wohnungsmarktanalyse soll der Stadt dabei helfen, die Entwicklung des Wohnungsmarkts besser einzuschätzen. Ein wichtiger Teil davon ist eine Befragung von 10.000 Flensburger Haushalten.
Ab Mitte November 2026 werden dafür zufällig ausgewählte Haushalte angeschrieben. Die Teilnahme ist freiwillig. Die Antworten werden ausschließlich zusammengefasst ausgewertet; Rückschlüsse auf einzelne Haushalte sind nicht möglich.
Erkenntnisse für die Wohnungspolitik
Die Ergebnisse sollen unter anderem zeigen, wo Wohnbedarfe oder Engpässe bestehen – etwa bei bezahlbarem, barrierearmem oder familiengerechtem Wohnraum. Sie sollen als Grundlage für die Weiterentwicklung der wohnungspolitischen Leitlinien und für die Priorisierung von Maßnahmen dienen. Auch die Steuerung des Wohnungsneubaus sowie die Weiterentwicklung wohnungspolitischer Instrumente sollen davon profitieren.
Die Leitlinien zur Steuerung des Wohnungsangebots werden in Flensburg alle drei bis vier Jahre an die jeweiligen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse angepasst. Die nächste Fortschreibung soll auf den Erkenntnissen der Wohnungsmarktanalyse aufbauen.
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