Möllner Vereine entwickeln gemeinsamen Kinderschutzkodex

Möllner Vereine haben einen gemeinsamen Kinderschutzkodex entwickelt. Er soll vulnerable Gruppen schützen und Gewalt, Grenzverletzungen und Diskriminierung vorbeugen.

Von Möllns Redaktion1 Min. Lesezeit

Möllner Vereine, Verbände und Organisationen haben einen gemeinsamen Kinderschutzkodex entwickelt. Er soll eine Grundlage für mehr Sicherheit, Achtsamkeit und Verantwortung in der Vereinsarbeit schaffen und Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderungen sowie weitere vulnerable Gruppen schützen.

Entstanden ist der Kodex unter dem Dach von „Möllner Ehrensache – Gemeinsam für das Ehrenamt“. Die Ehrenamtskoordinatorin der Stadt Mölln, Cornelia Thorhauer, begleitete den Prozess mit einer Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Möllner Vereine.

Gemeinsame Grundsätze für den Vereinsalltag

Der Kodex soll dazu beitragen, Gewalt, Grenzverletzungen, Machtmissbrauch und Diskriminierung vorzubeugen. Zu den Grundsätzen zählen Respekt, Wertschätzung, die Achtung persönlicher Grenzen sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Nähe und Distanz. Er ersetzt die Schutzkonzepte einzelner Vereine und Organisationen nicht, sondern ergänzt sie um einen gemeinsamen Rahmen.

Die Vereine und Organisationen sind aufgerufen, sich zu den Grundsätzen zu bekennen und sie im Alltag umzusetzen. Teilnehmende erhalten dafür eine Urkunde. Ehrenamtlich Tätige, die regelmäßig mit Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen oder anderen vulnerablen Gruppen arbeiten, legen ein erweitertes Führungszeugnis vor. Die Beantragung ist mit dem einheitlichen Formular für Ehrenamtliche beim Bürgerservicebüro kostenlos.

Weitere Informationen zum Kinderschutzkodex gibt Cornelia Thorhauer unter der Telefonnummer 04542 / 803-131 oder per E-Mail an [email protected].

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