Pinneberg führt virtuelles Bürgerbüro mit Videoterminen ein

Buchungen sind ab sofort möglich, mit digitalen Angeboten von Bürgerbüro und Standesamt

Pinneberg führt virtuelles Bürgerbüro mit Videoterminen ein
Pinneberg führt virtuelles Bürgerbüro mit Videoterminen einFoto: pinneberg.deBild 1 von 2

Die Stadt Pinneberg erweitert ihren Bürgerservice um ein virtuelles Bürgerbüro. Das neue Angebot startet am 1. September 2026 und soll es Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, ausgewählte Behördengänge per Videotermin von zu Hause, vom Schreibtisch oder von unterwegs zu erledigen.

Für die Nutzung wird lediglich ein internetfähiges Endgerät mit Kamera und Mikrofon benötigt. Eine zusätzliche Software-Installation ist nach Angaben der Stadt nicht erforderlich, da die Verbindung direkt über den Webbrowser aufgebaut wird.

Termine ab sofort buchbar

Termine für das virtuelle Bürgerbüro sind ab sofort buchbar. Sie werden montags bis freitags zu den regulären Öffnungszeiten des Bürgerbüros angeboten. Die Terminbuchung erfolgt über die Webseite der Stadt Pinneberg. Nach der Buchung erhalten Nutzerinnen und Nutzer eine E-Mail mit Informationen und einem Link für den Videotermin.

Diese Leistungen sind zum Start verfügbar

Zum Auftakt des neuen Angebots werden zunächst ausgewählte Leistungen aus den Bereichen Bürgerbüro und Standesamt digital angeboten. Dazu gehören:

  • Wohnsitz an-, ab- oder ummelden
  • Führungszeugnis beantragen
  • Gewerbezentralregisterauszug beantragen
  • Untersuchungsberechtigungsschein für Jugendliche ab 14 Jahre beantragen
  • Kirchenaustritt
  • Allgemeine Beratung

Im Videotermin werden die Anliegen gemeinsam mit dem zuständigen Sachbearbeiter oder der zuständigen Sachbearbeiterin bearbeitet. Die Stadt beschreibt den Ablauf als direkten Dialog, bei dem unter anderem Identitätsprüfung, Dokumentenbearbeitung, Online-Signatur, Bezahlung und die Bereitstellung der Unterlagen innerhalb der Sitzung erfolgen. Nach Angaben der Stadt werden dabei hohe Datensicherheitsstandards eingehalten.

Bürgermeister Thomas Voerste bezeichnet das neue Angebot als weiteren Schritt in der Digitalisierung des Bürgerservices. Es richte sich insbesondere an berufstätige und mobilitätseingeschränkte Menschen sowie an Familien mit kleinen Kindern, weil der Anfahrtsweg entfalle und die Termine mehr Flexibilität bieten.

Gleichzeitig stellt die Stadt klar, dass weiterhin Vor-Ort-Termine im Rathaus zur Verfügung stehen, auch für Leistungen, die künftig digital erledigt werden können.

Weitere Informationen und Antworten auf häufige Fragen gibt es unter https://www.pinneberg.de/rathaus/virtuell.

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