Pinneberg eröffnet neue Ebertpassage

Pinneberg eröffnet die neugestaltete Ebertpassage: Innenministerin Magdalena Finke und Bürgermeister Thomas Voerste feiern am 1.10.2026 Fertigstellung.

Von Redaktionsteam Pinneberg2 Min. Lesezeit
Zwei Personen durchschneiden bei einer Eröffnungsfeier ein symbolisches Band vor einem öffentlichen Platz.

Foto: Stadt Pinneberg

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Pinneberg hat die neugestaltete Ebertpassage offiziell eröffnet. Im Beisein der Innenministerin des Landes Schleswig-Holstein, Magdalena Finke, feierte die Stadt am Donnerstagnachmittag, 1. Oktober 2026, die Fertigstellung des Bereichs in der Innenstadt.

Nach Angaben der Stadt ist dort in den vergangenen eineinhalb Jahren ein deutlich grünerer Aufenthaltsort entstanden. Bürgermeister Thomas Voerste sprach von einem Bereich mit Vorbildcharakter. Zur neuen Ausstattung gehören Pflanzinseln, Sitzgelegenheiten, kleine Spiel- und Erlebniselemente wie „Sound Tubes (Sprechrohre)“ sowie Vogel- und Insektenhäuser.

Auch für verschiedene Nutzergruppen ist die Passage laut Mitteilung angepasst worden: Barrierefreie Sitzbänke mit Aussparungen sollen Menschen mit Behinderungen ebenso entgegenkommen wie Familien mit Kinderwagen. Ergänzt wird das Angebot durch Fahrradbügel und eine E-Bike-Ladestation.

Ein zentrales Element liegt unter der Oberfläche. Die Stadt nennt dort Rigolen, also unterirdische Wasserspeicher, die Regenwasser aufnehmen und an die Wurzeln der Bäume weiterleiten. Dadurch soll das Mikroklima verbessert und die Bepflanzung auch in Trockenphasen versorgt werden.

Rückblick auf 17 Jahre Städtebauförderung

Die Ebertpassage ist Teil der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Innenstadt“, die sich über rund 10 Hektar erstreckt und 2009 in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen wurde. Ziel des Programms ist es nach Angaben der Stadt, die Versorgungsfunktion Pinnebergs als Mittelzentrum zu sichern, Funktionsmängel abzubauen und Orte des Miteinanders zu schaffen.

Mit der Ebertpassage ist nun das vorerst letzte Projekt der Städtebauförderung fertiggestellt worden. Die Feier bot deshalb auch den Rahmen für einen Rückblick auf 17 Jahre Städtebauförderung in Pinneberg. Bislang wurden dafür mehr als 12 Millionen Euro investiert, davon 8,68 Millionen Euro aus Fördermitteln von Bund und Land. Innenministerin Finke sprach zudem von insgesamt 12,8 Millionen Euro aus der Städtebauförderung, die in den vergangenen 17 Jahren entstanden seien.

Voerste betonte, ohne die langjährige Unterstützung durch Bund und Land wäre die umfassende Umgestaltung des Stadtkerns nur schwer möglich gewesen. Die Neugestaltung der Ebertpassage schließe an frühere Projekte wie die Aufwertung der Dingstätte, den Umbau der Friedrich-Ebert-Straße und die Neugestaltung des nördlichen Drosteiplatzes an, sagte er.

Finke hob hervor, dass an der Stelle früher vor allem Autos ihren Platz gehabt hätten, während nun Grünflächen und mehr Raum zum Verweilen entstanden seien. Zudem sei das Thema Hitze in der Innenstadt mitgedacht worden.

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