Schleswig trotzt Wintersturm erfolgreich
Dank frühzeitiger Schutzmaßnahmen und enger Zusammenarbeit bleiben Schäden bei Schneeverwehungen und Hochwasser aus

Die Stadt Schleswig und die Stadtwerke SH ziehen nach einer Phase mit winterlichen Wetterverhältnissen, Schneeverwehungen und erhöhten Wasserständen eine insgesamt positive Bilanz. Dank frühzeitiger Vorsorge, konsequenter Schutzmaßnahmen und enger Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte die Situation zu jeder Zeit kontrolliert werden. Wesentliche Schäden blieben aus, was auf die umsichtige Planung und die schnelle Reaktion aller Beteiligten zurückzuführen ist.
Fortbestehende Sperrungen in Schleswig
Trotz Entspannung bleibt die Sicherheitslage weiterhin angespannt, weshalb einige Verkehrs- und Aufenthaltsbereiche vorerst gesperrt bleiben. Im Einzelnen sind aktuell folgende Bereiche betroffen:
Zudem sind der Gehweg entlang der Promenade, der Regattaplatz sowie die Königswiesen aufgrund von Glätte gesperrt. Die Stadt Schleswig appelliert eindringlich, die Absperrungen zu beachten und gesperrte Bereiche nicht zu betreten.
Umfangreiche Einsatz- und Schutzmaßnahmen
Schon in den frühen Morgenstunden wurden zahlreiche technische Schutzmaßnahmen eingeleitet. Mobile Hochwasserschutzwände kamen ab 3:00 Uhr im Hafengang zum Einsatz. Ergänzend schützte ein Hochwasserschlauchwall der Stadtwerke SH den Hafenbereich. Rund 400 Sandsäcke wurden bereitgestellt und von Anwohnenden genutzt. In den kommenden Tagen werden Sandsäcke und Gitter durch die Umweltdienste der Stadtwerke SH wieder entfernt.
Die vorsorglich abgeschaltete Abwasser-Pumpstation am Luisenbad ist wieder in Betrieb. Mitarbeitende der Umweltdienste waren rund um die Uhr im Einsatz, um Schneeverwehungen zu beseitigen, Straßen freizuhalten und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Dies ermöglichte auch die planmäßige Durchführung des Wochenmarkts auf dem Stadtfeld.
Erfreulicherweise entstanden weder an der städtischen Infrastruktur noch an privaten Gebäuden Schäden.
Koordination und Informationsmanagement
Ein eigens einberufener Lagestab mit Mitarbeitenden der Stadt Schleswig, Stadtwerke SH, Feuerwehr und Polizei überwachte und bewertete die Lage kontinuierlich – auch nachts. Ziel war es, Maßnahmen schnell und abgestimmt umzusetzen und die Bevölkerung aktuell zu informieren.
Die Stadt Schleswig kommunizierte regelmäßig über Pressemitteilungen, die städtische Website und Social-Media-Plattformen. Ein Bürger*innentelefon diente als zentrale Anlaufstelle für Fragen und Hinweise, was sich als äußerst hilfreich erwies.
Besondere Aufmerksamkeit galt auch den Angeboten für obdach- und wohnungslose Menschen: Die Notschlafstätte hinter dem Rathaus war durchgehend geöffnet, der Zugang wurde bei Bedarf über die Polizei sichergestellt.
Bewährte Hochwasserschutzmaßnahmen
Die Erfahrungen aus der Hochwasserkatastrophe 2023 haben sich nun erneut als wertvoll erwiesen. Im Vorfeld kontrollierte und installierte Hochwasserschutzmaßnahmen griffen zuverlässig. Alle Schutzmaßnahmen sind für Wasserstände bis 1,50 Meter über NHN ausgelegt. Zu den wichtigen Investitionen zählen Rückstauklappen und zusätzliche Schieber, die sensible Bereiche schützen.
Die aktuellen Ereignisse bestätigen den Erfolg dieser umfangreichen Investitionen zum Schutz der Stadt.
Anerkennung und Dank an alle Beteiligten
Bürgermeister Stephan Dose würdigt ausdrücklich das Engagement der Einsatzkräfte und Mitarbeitenden:
„Mein herzlicher Dank gilt allen Einsatzkräften und Mitarbeitenden, die in dieser herausfordernden Situation mit großem Engagement, Fachkompetenz und hoher Einsatzbereitschaft gehandelt haben. Durch das enge Zusammenspiel aller Beteiligten konnte unsere Stadt gut geschützt und Schaden abgewendet werden.“
Während der Bewältigung der Lage wurde Stephan Dose von Jonas Kähler begleitet, dem designierten Bürgermeister, der bereits aktiv in die Prozesse eingebunden war. Diese Zusammenarbeit sichert eine verlässliche Amtsübergabe und Kontinuität bei zukünftigen Herausforderungen.
Der Dank gilt insbesondere:
Abschließend danken Stadt Schleswig und Stadtwerke SH allen Bürger*innen für ihre Umsicht, Geduld und Unterstützung in den vergangenen Tagen.
Ausblick und Fazit
Die aktuelle Lage verdeutlicht, wie entscheidend Prävention, Zusammenarbeit und eine offene Informationspolitik sind. Schleswig blickt dank moderner Infrastruktur und engagierter Teams zuversichtlich auf kommende Herausforderungen.
Die Stadt Schleswig steht für Nachfragen rund um das Thema Schnee- und Hochwasserschutz zur Verfügung. Kontaktdaten werden auf Anfrage bereitgestellt.
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