Orange gegen Gewalt: Schleswig setzt sichtbares Zeichen
Am Rathausmarkt installiert die Stadt eine orangefarbene Bank, um das Bewusstsein gegen Gewalt an Frauen zu stärken und gesellschaftliches Engagement zu fördern.

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Mit der Aufstellung einer orangefarbenen Bank am Rathausmarkt setzt die Stadt Schleswig ein neues, sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Am 2. April 2025 wurde dieses Symbol im Zentrum der Stadt installiert und spricht damit gezielt ein drängendes gesellschaftliches Problem an. Die auffällige Farbe Orange wurde bewusst gewählt: Sie steht international für Solidarität, Zuversicht und den entschlossenen Einsatz gegen jede Form von Gewalt.
Ein Signal im öffentlichen Raum – Die orangefarbene Bank
Die Initiative geht von der Gleichstellungsstelle der Stadt Schleswig aus und ist Teil eines größeren Projekts, das insgesamt sechs orangefarbene Bänke an verschiedenen Orten der Stadt vorsieht. Mit der Platzierung im öffentlichen Raum soll das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht nur sichtbar gemacht, sondern auch kontinuierlich ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden. Ziel ist es, Hoffnung zu vermitteln und gleichzeitig zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema zu motivieren.
Kooperation und Engagement für eine gewaltfreie Zukunft
Die Umsetzung der Aktion erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Stadt sowie dem Tiefbauamt, die sich gemeinsam für die Auswahl der Standorte engagierten. So wurden bereits Bänke an der Lornsenschule und einer Dannewerkschule installiert. In den kommenden Monaten sollen noch drei bis vier weitere Bänke folgen, voraussichtlich an frequentierten Orten wie Bushaltestellen, um eine größtmögliche Aufmerksamkeit zu erreichen.
Nach Abschluss dieser Phase wird es insgesamt 14 orangefarbene Bänke im Stadtgebiet geben. Diese fungieren als stetige Mahnmale gegen Gewalt und leisten einen Beitrag zur Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit.
Stimmen und Ziel der Kampagne
Andrea Cunow, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schleswig, betont die anhaltende Notwendigkeit des Engagements: „Herausforderungen im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sind noch lange nicht überwunden. Mit dieser Aktion wollen wir Betroffenen stärken und alle Bürger*innen dazu ermutigen, hinzusehen und aktiv zu handeln.“
Gesellschaftlicher Rückhalt durch lokale Akteure
Der Seniorenbeirat der Stadt Schleswig unterstützte das Projekt nicht nur organisatorisch, sondern war auch bei der Aufstellung der Bänke präsent. Diese Beteiligung unterstreicht, wie wichtig ein breites Engagement für die Etablierung einer gewaltfreien Gesellschaft ist. Die orangefarbenen Bänke sind damit weit mehr als nur städtische Sitzgelegenheiten – sie fordern die Menschen auf, Verantwortung zu übernehmen und ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen.
Mitmachen und sensibilisieren: Die Einladung an die Bürger*innen
Die Stadt Schleswig ruft ihre Bürger*innen ausdrücklich dazu auf, sich aktiv in die Sensibilisierung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen einzubringen. Die neue Bank am Rathausmarkt und ihre Pendants im Stadtgebiet laden dazu ein, innezuhalten, zu reflektieren und sich im eigenen Umfeld für Respekt und gegenseitige Unterstützung stark zu machen.
Interessierte, die Fragen zur Aktion haben oder sich engagieren möchten, können sich direkt an die Gleichstellungsstelle der Stadt wenden.
Mit der ereignisreichen Aufstellung der orangefarbenen Bank und der bevorstehenden Erweiterung des Projekts setzt Schleswig ein klares Signal – für ein respektvolles Miteinander und eine sichere Zukunft ohne Gewalt.
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