Abschied von Bürgermeister Stephan Dose
Feierliche Verabschiedung in Schleswig mit Ausblick auf Amtsübergabe 2026

Am 9. Dezember wurde Bürgermeister Stephan Dose in einer bewegenden Feierstunde im Ständesaal des Rathauses Schleswig offiziell verabschiedet. Rund 140 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung sowie Familie und Freundeskreis erwiesen ihm die Ehre. Die Veranstaltung unterstrich die enge Verbundenheit vieler Menschen mit seiner Arbeit und seinem Engagement für die Stadt Schleswig.
Ein Fest der persönlichen Würdigungen
Der Auftakt der Verabschiedung erfolgte durch Bürgervorsteherin Susi Ross. Sie hob besonders die Resilienz, Offenheit und Ehrlichkeit von Stephan Dose hervor. Sein umfassendes Engagement reichte von der Stadtentwicklung über das Ehrenamt bis hin zur Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.
Landrat Dr. Wolfgang Buschmann würdigte die menschlichen Qualitäten des Stadtoberhaupts, wie Sendungsbewusstsein, Mut und Zielstrebigkeit. Mit einem augenzwinkernden Gruß wünschte er: „Möge die Zukunft mit Ihnen sein.“
Herzliche Worte fand auch Probst Helgo Jacobs. Er bezeichnete Doses „hörendes Herz“ und seine Liebe zur Stadt als herausragend und überreichte ihm als Zeichen der Anerkennung den Engel Heinrich.
Vielfältige Anerkennung aus den verschiedensten Bereichen
Ralf Feddersen, Vertreter des Amtes Haddeby, betonte die partnerschaftliche Zusammenarbeit – besonders in Krisenzeiten. Er verwies auf die kürzlich geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und den 13 Umlandgemeinden zur Entwicklung von Siedlungs- und Gewerbeflächen.
Frank Dörksen, für die Schausteller*innen, erinnerte daran, dass Schleswig während der Corona-Zeit bundesweit als erste Stadt wieder einen Jahrmarkt ermöglichte. Dieses Ereignis lockte damals rund 10.000 Gäste an und wurde durch mutige Entscheidungen von Bürgermeister und Ordnungsamt realisiert.
Sönke Schlossmacher aus Schleswig bezeichnete Dose als „echten Freund und Unterstützer“. Als Zeichen des Dankes erhielt Dose den Schutzpatron der Feuerwehr, St. Florian, und einen „Durstlöscher“.
Junge Stimmen und politische Wegbegleiter
Jette Springer, Vertreterin der Jugendkonferenz, fand besonders emotionale Worte: Ihre Bewunderung für die Arbeit des Bürgermeisters war deutlich spürbar, und sie sagte: „Du hast zu unserem Schleswig gemacht.“ Henrik Vogt vom SPD-Ortsverband lobte die sachliche, nahbare und wertschätzende Art Doses – er habe „zugehört, nachgefragt, verstanden“ und „Politik mit Kopf, Herz und Haltung gestaltet“.
Auch die enge Verbindung zur Partnerstadt Waren wurde betont: Bürgermeister Norbert Möller reiste extra an, um die gute Zusammenarbeit zu würdigen.
Einsatz für Bildung, Gemeinwohl und Familie
Andrea Schönberg hob Doses Beitrag für Schulen, Schulsozialarbeit und innovative Projekte wie das Lernorientierungszentrum sowie einen inklusiven Spielplatz hervor. Dr. Johannes Thaysen vom Friedrichsberger Bürgerverein lobte Doses klaren Blick für das Gemeinwohl und seine menschliche sowie sachliche Art.
Ein besonders persönlicher Moment entstand, als seine Tochter Ann-Kathrin das Wort ergriff und ihren Vater als „Lieblingsmensch“ bezeichnete. Sie würdigte seinen 24/7-Einsatz für Schleswig und blickte voller Vorfreude auf den „Vollzeit-Papa und -Opa“.
Musikalischer Ausklang und Ausblick in die Zukunft
Für einen festlichen Abschluss sorgte der Schleswiger Spielmannszug von 1949 e.V., der Doses Lieblingsstück zum Besten gab. In seiner eigenen Rede blickte Stephan Dose mit Humor und Selbstkritik zurück, bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Schulen, Vereinen, Ehrenamtlichen und Partnerkommunen. Sein Appell galt dem demokratischen Zusammenhalt – ein zentrales Anliegen seiner Amtszeit.
Mit Blick auf die Zukunft kündigte Dose an, sein Amt am 14. Januar 2026 an seinen Nachfolger Jonas Kähler zu übergeben. Die positive Entwicklung der Stadt Schleswig, so Dose, sei nur durch das gemeinsame Engagement vieler möglich gewesen.
Die Veranstaltung endete mit lang anhaltenden „Standing Ovations“, die Doses Amtsführung und Wirken für Schleswig eindrucksvoll würdigten. Bei einem kleinen Buffet und in entspannter Atmosphäre nutzten die Gäste die Gelegenheit für persönliche Gespräche und Austausch.
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