Norderstedt gedenkt am Volkstrauertag
Stadtpräsidentin und Oberbürgermeisterin rufen zum Frieden und zur Verantwortung auf – Veranstaltungen am 16. November

Der diesjährige Volkstrauertag am 16. November steht ganz im Zeichen des historischen Gedenkens und der Mahnung zu Frieden und Verantwortung. Stadtpräsidentin Petra Müller-Schönemann und Oberbürgermeisterin Katrin Schmieder rufen die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, innezuhalten und gemeinsam der Opfer von Krieg, Gewaltherrschaft, Terrorismus und Hass zu gedenken. Im Mittelpunkt steht das Erinnern an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren und die Bewahrung der damit verbundenen Werte für kommende Generationen.
Bedeutung des Volkstrauertags
Der Volkstrauertag dient als Anlass, das Leid und die Folgen von Kriegsgeschehnissen nicht zu vergessen. In ihrem Aufruf betonen Müller-Schönemann und Schmieder, dass dieses Jahr eine besonders wertvolle Gelegenheit bietet, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Zweiten Weltkriegs zu hören. Mit Blick auf aktuelle weltpolitische Entwicklungen, wie Konflikte im Nahen Osten und den Krieg in der Ukraine, wird einmal mehr deutlich, wie wichtig der gesellschaftliche Dialog über Frieden ist.
Das Gedenken gilt auch allen, die aufgrund ihrer Herkunft, Religion, politischen Überzeugung oder geschlechtlichen Identität verfolgt wurden. Durch gemeinsames Erinnern soll eine Brücke zwischen den Generationen geschlagen und ein Zeichen gegen Hass und Extremismus gesetzt werden.
Gedenkveranstaltungen in Norderstedt am 16. November
Die Stadt Norderstedt lädt alle Interessierten herzlich dazu ein, an den vielfältigen Gedenkveranstaltungen teilzunehmen und ein gemeinsames Zeichen für Frieden und interkulturelle Verständigung zu setzen.
Die Veranstaltungen sind bewusst als offene Einladungen gestaltet, um möglichst vielen Menschen die Teilnahme am öffentlichen Gedenken zu ermöglichen.
Erinnerung als Verantwortung für die Zukunft
Müller-Schönemann und Schmieder unterstreichen in ihrem gemeinsamen Aufruf, dass der Volkstrauertag nicht nur ein Tag des stillen Erinnerns ist, sondern immer auch ein Appell an die Verantwortung im Hier und Jetzt. Der Blick zurück auf die Geschichte, das Zuhören von Zeitzeugen und die Mahnung aus vergangenen Fehlern sind zentrale Anliegen der Gedenkveranstaltungen. Gerade in einer Zeit zunehmender Unsicherheiten und gesellschaftlicher Polarisierung sei es wichtiger denn je, für Frieden, Freiheit und Versöhnung einzustehen.
Kontaktinformationen für Interessierte
Die Stadt Norderstedt bittet um rege Teilnahme und weist darauf hin, dass weitere Informationen und der vollständige Aufruf zum Volkstrauertag im Anhang der Pressemitteilung zur Verfügung stehen.
Eigene Anzeige
Hier könnten Ihre Neuigkeiten stehen
Erreichen Sie Menschen in dieser Region – transparent als Anzeige gekennzeichnet.