Neues Feuerwehrzentrum neben Seniorendorf geplant
Modernes Gebäude mit 3.024 m², integriertem DLRG-Bereich und realistischen Übungsmöglichkeiten startet 2027
Die Planungen für den Neubau der Feuerwache neben dem Seniorendorf schreiten deutlich voran. Mit einem jetzt vorliegenden, aktualisierten Raumprogramm steht eine konkrete Grundlage für die nächsten Planungsschritte bereit. Das neue Konzept wurde so entwickelt, dass es sowohl den modernen Ansprüchen an eine zeitgemäße Feuerwehr als auch den langfristigen Anforderungen des DLRG-Ortsverbands gerecht wird.
Funktionale Raumaufteilung und modernes Konzept
Kernstück des aktualisierten Raumprogramms ist eine funktionale, in Teilen zweigeschossige Feuerwache mit einer Gesamtnutzfläche von 3.024 Quadratmetern. Besonders hervorzuheben ist die Fahrzeughalle, die 13 Stellplätze auf einer Fläche von 900 Quadratmetern umfasst. Darüber hinaus sind ausreichend Flächen für Werkstätten, Lager, Technik sowie Aufenthalts- und Verwaltungsräume vorgesehen. Der größte Bereich bleibt jedoch für Schulungen und die Jugendfeuerwehr reserviert – ein klares Bekenntnis zur Nachwuchsförderung und Ausbildung.
Innovationen in der Ausbildung
Ein wesentliches Element der neuen Feuerwache wird der sogenannte Anleiterbereich an der Außenfassade. Dieser Bereich ermöglicht der Freiwilligen Feuerwehr, realitätsnahe Einsatz- und Rettungsübungen direkt am Gebäude durchzuführen. Damit wird ein elementarer Bestandteil der praktischen Ausbildung dauerhaft am Standort verankert.
Einbindung des DLRG-Ortsverbands
Neben den Anforderungen der Feuerwehr wurde auch der Raumbedarf der DLRG integriert. Da die ursprünglich vorgesehene Unterbringung oberhalb des Personaltraktes im Freibad nicht umgesetzt werden kann, erhalten die DLRG-Mitglieder nun eigene Flächen für Lager, Umkleiden und Stellplätze. Damit ist eine bedarfsgerechte und zukunftsfähige Nutzung gewährleistet.
Zeitplan und Kostenrahmen
Der Baubeginn für das Projekt ist spätestens Anfang 2027 vorgesehen, mit einer geplanten Fertigstellung ein Jahr später. Die Kosten werden laut Planern aktuell auf 22,1 Millionen Euro beziffert. Damit liegt die aktuelle Schätzung rund 900.000 Euro über der ersten Kalkulation, was verdeutlicht, wie herausfordernd die Planung von öffentlichen Großprojekten weiterhin bleibt.
Stimmen aus der Verwaltung
„Es ist wichtig, zukunftsfähig zu planen“, betont Bürgermeisterin Gabriele Hettwer. „Mit modernen Strukturen, die sowohl der Feuerwehr als auch der DLRG langfristig gerecht werden.“
Durch die flexible und moderne Ausrichtung des Projekts werden nicht nur die heutigen, sondern auch die zukünftigen Anforderungen an Sicherheit, Ausbildung und Ehrenamt in der Region nachhaltig berücksichtigt. Die kommenden Monate werden zeigen, wie zügig die weiteren Planungsschritte umgesetzt werden können.
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