Ahrensburg hisst Regenbogenflagge
Stadt setzt am 17. Mai ein Zeichen gegen Diskriminierung von LGBTQIA+-Menschen

Vor dem Rathaus in Ahrensburg wird am 17.05.2026 die Regenbogenflagge gehisst. Mit der Beflaggung setzt die Stadt nach eigenen Angaben ein öffentliches Zeichen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung von LGBTQIA+-Menschen.
Regenbogenflagge am Rathaus
Bürgermeister Eckart Boege hat das Hissen der Flagge angeordnet. Die Stadt verbindet die Aktion mit dem Anspruch, Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt sichtbar zu machen.
Nach der Mitteilung soll die Flagge vor dem Rathaus insbesondere daran erinnern, dass jeder Mensch das Recht hat, frei von Anfeindungen und Diskriminierung zu leben.
Bezug zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit
Der 17. Mai ist der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter-, Trans- und Asexuellenfeindlichkeit, kurz IDAHOBITA. Der Tag erinnert daran, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO 1990 Homosexualität aus der Liste der psychischen Krankheiten gestrichen hat.
Die Mitteilung verweist zudem darauf, dass dieser internationale Aktionstag weltweit genutzt wird, um auf Rechte und den Schutz von LGBTQIA+-Menschen aufmerksam zu machen.
Hinweis auf weltweite Lage
In dem beigefügten Text wird darauf verwiesen, dass Menschen in vielen Ländern wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität noch immer Gewalt erleben. In manchen Staaten drohe sogar Strafverfolgung, im extremen Fall bis zur Todesstrafe.
Stadt will ein klares Zeichen setzen
Ahrensburg betont mit dem Hissen der Regenbogenflagge ein klares Bekenntnis zu Respekt, Akzeptanz und einem friedlichen Miteinander. Die Stadt will damit zeigen, dass Menschen aus dem LGBTQIA+-Spektrum unterstützt werden und dass Anfeindungen und Diskriminierung keinen Platz haben sollen.
Eckart Boege unterstreicht in der Mitteilung, dass gerade Menschen, die sich dem LGBTQIA+-Spektrum zugehörig fühlen, noch immer viel zu oft nicht frei von Anfeindungen leben können. Deshalb sei es wichtig, „in Farbe“ zu bekennen und gemeinsam für Respekt und ein friedliches Miteinander einzustehen.
Einordnung der Aktion
Die Beflaggung am Rathaus ist damit mehr als eine symbolische Geste. Sie ordnet sich in einen internationalen Gedenk- und Aktionstag ein und rückt die Themen Vielfalt, Gleichberechtigung und Schutz vor Diskriminierung in den Mittelpunkt.
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