Einfache Sprache

KGSt-Forum 2026: Stadt Wedel und Kreis Pinneberg im Austausch zum kommunalen Krisenmanagement

Von Redaktion LK Pinneberg2 Min. Lesezeit
Teilnehmende beim KGSt-Forum 2026 in Leipzig im Rahmen einer Veranstaltung zum kommunalen Krisenmanagement.

Foto: Kreis Pinneberg

Foto: Kreis Pinneberg

KGSt-Forum 2026 in Leipzig

Das KGSt-Forum 2026 fand in Leipzig statt.

Es dauerte drei Tage.

Die Stadt Wedel brachte ihre Erfahrungen ein.

Der Kreis Pinneberg brachte seine Erfahrungen ein.

Beide stellten sich in eine bundesweite Fachdiskussion ein.

Das Panel hatte das Thema „Vor der Krise ist jetzt!“

Kommunales Krisenmanagement ganzheitlich gestalten.

Teilnehmer und Veranstalter

Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement, kurz KGSt, veranstaltete den Kongress.

Auf der Bühne stand Wedels Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto.

Auf der Bühne stand außerdem Robert Schwerin.

Robert Schwerin ist Fachbereichsleiter Bevölkerungsschutz beim Kreis Pinneberg.

Bausteine für ein ganzheitliches Krisenmanagement

Robert Schwerin stellte zentrale Bausteine vor.

Er sprach aus Sicht des Kreises Pinneberg.

Zu den Bausteinen gehört eine vorbereitete Besondere Aufbauorganisation.

Eine Besondere Aufbauorganisation beschreibt eine spezielle Organisationsstruktur für Krisen.

Zu den Bausteinen gehören klare Regelungen in einer Stabsdienstordnung.

Zu den Bausteinen gehören dauerhaft verankerte Strukturen.

Diese Strukturen arbeiten schon vor einer Krise mit Vorsorge.

Sie arbeiten auch mit Ausbildung und Übungen vor einer Krise.

Beispiel aus Wedel und dem Kreis Pinneberg

Julia Fisauli-Aalto zeigte die Bedeutung der Vorbereitung anhand einer Lage.

Sie beschrieb eine Lage Anfang des Jahres.

In Wedel und im Kreis Pinneberg trafen mehrere Herausforderungen zusammen.

Eine außergewöhnliche winterliche Wetterlage belastete die kommunalen Strukturen.

Dazu kam, dass in Wedel eine Fliegerbombe gefunden wurde.

Die Vorbereitungen für eine umfangreiche Evakuierung mussten organisiert werden.

Die Organisation erfolgte unter ohnehin schwierigen Rahmenbedingungen.

Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommune

Der Praxis-Talk behandelte besonders die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Kommune.

Die Kommune gehörte zum Kreis Pinneberg.

Julia Fisauli-Aalto schilderte Entscheidungen vor Ort.

Sie schilderte auch, wie Mitarbeitende eingebunden wurden.

Sie betonte kurze Abstimmungswege.

Sie betonte außerdem frühzeitige Kontakte zu beteiligten Partnern.

Aus der Darstellung folgte ein Hinweis für kleinere und mittlere Verwaltungen.

Krisenmanagement müsse im Ernstfall pragmatisch funktionieren.

Krisenmanagement müsse auf Strukturen aufbauen.

Diese Strukturen müssten vorher bekannt und eingeübt sein.

Aussage zur Krise und zum Zeitpunkt

Robert Schwerin machte eine Aussage zur Entwicklung einer Krise.

Er sagte, eine Krise beginne nicht erst mit dem Katastrophenfall.

Er sagte, jede Lage beginne zunächst vor Ort.

Er sagte, eine Lage könne Schritt für Schritt wachsen.

Er sagte außerdem, Kommunen müssten wissen, wen sie wann einbinden können.

Er sagte auch, Kommunen müssten wissen, welche Unterstützung verfügbar ist.

Krisenfestigkeit einer Verwaltung

Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage nach der Krisenfestigkeit einer Verwaltung.

Die Beteiligten sahen dafür mehr als klassische Stabsarbeit vor.

Alle Führungskräfte müssten wissen, wie Führung funktioniert.

Sie müssten wissen, wie Entscheidungsfindung unter Zeitdruck abläuft.

Sie müssten wissen, wie Entscheidungsfindung mit unvollständigen Informationen abläuft.

Auch persönliche Vorsorge spielt nach Ansicht der Beteiligten eine Rolle.

Beschäftigte könnten im Ereignisfall nur dauerhaft verfügbar sein.

Das gelte, wenn grundlegende Fragen im eigenen Umfeld geklärt sind.

Vorbereitung der eigenen Organisation

Für Julia Fisauli-Aalto liegt ein Schlüssel in der Vorbereitung der eigenen Organisation.

Sie nannte Investitionen der vergangenen Jahre.

Sie nannte Zeit für die Schulung von Mitarbeitenden.

Sie nannte die Stärkung des Bewusstseins für Krisenvorsorge.

Sie nannte die Entwicklung einer Stabsdienstordnung.

Praktische Konsequenz

Als praktische Konsequenz benannten die Beteiligten die Erreichbarkeit von Ansprechpartnern.

Die wichtigsten Ansprechpartner und Telefonnummern müssten jederzeit verfügbar sein.

Im Zweifel sollte der Kontakt zu Partnern früher hergestellt werden.

Die Beteiligten formulierten damit eine Empfehlung für den Zeitpunkt.

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