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Betreff: Pressemitteilung der Gemeinde Helgoland und des Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. zum Thema „Robbensaison 2026: Erste Kegelrobben der Saison auf der Helgoländer Düne geboren“

Sehr geehrte Damen und Herren, anbei finden Sie die gemeinsame Pressemitteilung der Gemeinde Helgoland und des Vereins Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. zum Thema „Robbensaison 2026: Erste Kegelrobben der Saison auf der Helgoländer Düne geboren“. Robbensaison 2026: Erste Kegelrobben der Saison auf der Helgoländer Düne geboren Helgoland, 02. November 2026 – Die Kegelrobben haben erneut die Helgoländer Düne als ihr winterliches Kinderstubenparadies gewählt. Die ersten Geburten der Saison sind bereits zu verzeichnen – ein wahres Naturspektakel für alle, die das Glück haben, Zeuge dieses beeindruckenden Ereignisses zu werden. Helgoland beherbergt den größten Kegelrobbenbestand Deutschlands und bietet den Tieren ideale Bedingungen, um ihre Jungen in Ruhe und Sicherheit zur Welt zu bringen. Seit der ersten Geburt im Winter 1996/97 hat sich die Zahl der neugeborenen Kegelrobben jährlich stetig erhöht, in der letzten Wurfsaison wurden zum geburtenstärksten Zeitpunkt 1049 Jungtiere auf der Helgoländer Düne gezählt. Die tatsächliche Zahl liegt allerdings höher, da nicht alle Tiere, die bereits vorher schon geboren und abgeschwommen sind, dokumentiert werden konnten, und auch anschließend noch einige Geburten zu verzeichnen waren. Eine erfreuliche Entwicklung, die jedoch auch Herausforderungen mit sich bringt. Denn die Geburt von Kegelrobben ist nicht nur ein faszinierendes Naturereignis, sondern auch ein bedeutender Magnet für Touristen, die das Geschehen aus der Nähe beobachten möchten. Dabei müssen jedoch stets die Bedürfnisse und das Wohl der Tiere – und auch die Sicherheit der Besucher – berücksichtigt werden. Die Helgoländer Düne bietet für die Kegelrobben beste Bedingungen: Breite, ungestörte Strände, Rückzugsmöglichkeiten und ausreichend Ruhephasen sind entscheidend für das Wohlergehen der Tiere. Besonders in den ersten Lebenswochen sind die Jungtiere sehr empfindlich und benötigen eine geschützte Umgebung. Die Gemeinde Helgoland, unterstützt von dem Verein Jordsand e.V., hat deshalb eine Reihe von Schutzmaßnahmen ergriffen, um das empfindliche Gleichgewicht zwischen Mensch und Tier zu wahren und gleichzeitig den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen. Unter den ergriffenen Maßnahmen sticht besonders der Wintererlebnispfad hervor, der speziell für Gäste geschaffen wurde, die die faszinierenden Kegelrobben in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten möchten und der direkt – unter Einhaltung der 30m Abstandsregelung – zu den besten Aussichtspunkten führt. Parallel zu den Geburten der Robben verläuft die winterliche Paarungszeit der Tiere, ein weiteres faszinierendes Naturphänomen, das Helgoland in den kommenden Wochen zum Hotspot der Kegelrobbenbeobachtung macht. Die Paarung und die damit verbundene Interaktion zwischen den Tieren ist eine weitere Besonderheit, die jährlich zahlreiche Naturfreunde und Fotografen anzieht. Um den Besuchern ein umfassendes und sicheres Erlebnis zu bieten, gibt es auf Helgoland mehrere Informationsstationen. An der Landungsbrücke sowie in der Hummerbude 35 des Vereins Jordsand können Interessierte alles über die Kegelrobben und ihre Lebensweise erfahren. Aktuelle Besonderheiten zur Robbensaison werden hier ebenso vermittelt wie Informationsmaterial, das die Besucher in die spannende Welt der Kegelrobben eintauchen lässt. Führungen, Hinweistafeln und ein Showroom am Dünenfähranleger bieten zusätzlich eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Lebensweise der Kegelrobben. Ein eigens eingerichteter Panoramaweg (Bohlenweg) gibt den Gästen einen einzigartigen Blick auf die Kinderstube der Robben – ein exklusives Highlight, das ausschließlich auf Helgoland erlebbar ist. „Dass sich die Kegelrobbenpopulation auf der Düne so gut entwickelt, ist ein schönes Zeichen für den Erfolg unserer bisherigen Bemühungen um ihren Schutz. Zugleich zeigt die positive Resonanz unserer Besucher, welchen besonderen Stellenwert die Begegnung mit den Tieren für das Urlaubserlebnis auf Helgoland hat. Unser Anspruch ist es, dieses Naturerlebnis zu ermöglichen und dabei stets sicherzustellen, dass die Robben ungestört in ihrem natürlichen Umfeld leben können und gleichzeitig unseren Gästen faszinierende Einblicke in das Leben der Kegelrobben zu ermöglichen und sie dieses besondere Zusammenspiel von Natur und Tierwelt unter sicheren Bedingungen erleben zu lassen“, so Thorsten Pollmann, Bürgermeister der Insel Helgoland. Die Helgoländer Tourist Information unterstützt zudem jeden kurzentschlossenen Gast, der dem Naturspektakel noch beiwohnen möchte – ob als Tagesgast oder auch für einen Kurztrip mit Übernachtung. Die Tourist Information ist unter der Telefonnummer 04725 – 808 808 oder per E-Mail unter •••@••• erreichbar. Die Naturschutzbeauftragten beantworten jederzeit und gerne die Fragen von interessierten Gästen und Anwohnenden. Für weitere Informationen und aktuelle Termine zur Robbensaison 2026/27 besuchen Sie bitte die Website des Helgoland Tourismus-Service und des Vereins Jordsand e.V: https://www.helgoland.de/kegelrobben-und-seehunde-auf-helgoland/ https://www.jordsand.de/naturakademie/ Kontakte: Verein Jordsand zum Schutz der Seevögel und der Natur e.V. Elmar Ballstaedt, Stationsleitung Helgoland E-Mail: •••@••• Lisbeth Wolf, Mitarbeiterin Natur- und Umweltpädagogik E-Mail: •••@••• Gemeinde Helgoland/Helgoland Tourismus-Service Maren Becker, Rangerin E-Mail: •••@••• Michael Janßen, Ranger E-Mail: •••@••• Kurzportrait Helgoland: DIE Hochseeinsel Helgoland, die zum Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein gehört, liegt etwa 60 km von der deutschen Küste entfernt und ist mehr als nur eine Insel. Jährlich „entschleunigen“ etwa 300.000 Gäste und lernen die Einzigartigkeit Helgolands auf beeindruckende Weise kennen. Das Nordseeheilbad Helgoland bietet Allergikern das wohl pollenärmste Klima Deutschlands mit der Möglichkeit, frei durchzuatmen. Für Ornithologen ist Helgoland ein Muss: rund 240 Vogelarten, darunter Trottellummen, Basstölpel, Dreizehenmöwe und Eissturmvogel, nutzen DIE Insel zwischen Frühjahr und Herbst als Rast- oder Brutgebiet. Das größte Raubtier Deutschlands, die Kegelrobbe, verwandelt in den Wintermonaten die Nebeninsel Düne zu einem der größten Kreißsäle Deutschlands. Über den Wintererlebnispfad lassen sich die Geburten der Kegelrobbe-Nachkömmlinge als beeindruckendes Naturschauspiel live miterleben. Diese Fotos dürfen unter Nennung des Copyrights (© Lennard Buck / Verein Jordsand bzw. © Jenny Casna / Verein Jordsand) für die Berichterstattung zur Robbensaison 2026/2027 verwendet werden: https://workupload.com/archive/Fd45tXZZwq Mit

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