Neues Leben für Campingplatz Schobüll
„Destinature Dorf“ verbindet nachhaltiges Wohnen mit Landschaftsschutz – öffentliche Beteiligung startet bald
Der überarbeitete Bebauungsplan Nr. 105 für den „Campingplatz Schobüll“ nimmt eine weitere Hürde: Der Umwelt- und Planungsausschuss der Stadt hat den neuen Entwurf einstimmig gebilligt. Damit geht das wichtige städtebauliche Projekt in die nächste Phase der öffentlichen Beteiligung.
Zukunftsweisendes Konzept: Das „Destinature Dorf“
Im Mittelpunkt der Planung steht das Projekt „Destinature Dorf“, das auf dem Gelände des bisherigen Campingplatzes „Seeblick“ sowie dem angrenzenden ehemaligen Freibad entstehen soll. Das geplante Dorf hebt sich deutlich vom traditionellen Campingbetrieb ab:
Im Fokus der neuen Nutzung steht eine naturnahe Gestaltung, großzügige Freiflächen und eine durchgehende Ausrichtung auf Nachhaltigkeit und Komfort. Das neue Angebot richtet sich an Gäste mit hohen Ansprüchen an Aufenthaltsqualität – und das zu jeder Jahreszeit.
Nachhaltigkeit und Sichtschutz im Mittelpunkt
Ein zentraler Bestandteil der Planung ist der Schutz der charakteristischen Sichtachse zwischen dem Kirchlein am Meer und der Nordsee. Diese Sichtbeziehung bleibt frei von neu errichteten Anlagen, sodass der besondere landschaftliche Reiz des Areals erhalten bleibt. Im oberen Bereich dieser Achse wird zudem eine frei zugängliche öffentliche Freifläche geschaffen.
Erweiterte Infrastruktur und neue Angebote
Das Konzept beinhaltet einen Wellnessbereich mit Saunen und Pools. Zusätzlich werden im direkten Umfeld des Hauptgebäudes neue, öffentlich verfügbare Stellplätze entlang der Nordseestraße entstehen. Dies soll das Angebot abrunden und Besuchern wie Einheimischen gleichermaßen dienen.
Planung mit Beteiligung und Rücksichtnahme
Die jetzige Überarbeitung der Planungen war notwendig geworden, nachdem im ersten Durchlauf zahlreiche Anregungen aus der Öffentlichkeit eingegangen waren. Besonderes Gewicht bekamen dabei Aspekte des Denkmal- und Naturschutzes sowie gestalterische Vorgaben. Diese wurden in enger Abstimmung mit dem mobilen Gestaltungsbeirat der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein konkretisiert und in die Planung integriert.
Nächste Schritte der öffentlichen Auslegung
Die genauen Fristen sowie Auslegungsorte und Internetadressen, unter denen die Planungsunterlagen eingesehen werden können, werden demnächst amtlich bekannt gemacht. Die Stadt betont die Bedeutung der Beteiligung aller Interessierten und ruft zur erneuten Mitwirkung im Rahmen der nächsten Auslegungsphase auf.
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