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Kulturkarte 2026 startet in Husum

Ermäßigte Kulturangebote für Menschen mit geringem Einkommen – Ausgabe ab 4. Dezember im Rathaus

Von Husums Redaktion
Kulturkarte 2026 startet in Husum
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Die Stadt Husum startet mit frischem Schwung ins kommende Jahr: Ab sofort ist die neue Kulturkarte 2026 erhältlich. Vorgestellt wurde sie durch den Seniorenbeirat der Stadt Husum, der in diesem Jahr eine orangefarbene Variante präsentiert. Die Karte verfolgt das Ziel, kulturelle Teilhabe für Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen zu ermöglichen.

Wer ist berechtigt?

Zum Erhalt der Kulturkarte sind all jene in Husum lebenden Bürgerinnen und Bürger berechtigt, die staatliche Leistungen beziehen – beispielsweise Bürgergeld, Wohngeld oder BAföG. Auch Empfänger anderer Sozialleistungen können die Karte beantragen. Voraussetzung hierfür ist der Nachweis durch einen aktuellen Bewilligungsbescheid sowie die Vorlage des Personalausweises bei der Abholung.

Ausgabe und Termine

Die Ausgabe der neuen Kulturkarte erfolgt erstmals am 4. Dezember von 11 bis 12 Uhr. Darüber hinaus kann die Abholung an jedem ersten Donnerstag im Monat im Rahmen der Seniorensprechstunde im Rathaus, Zingel 10, Raum 025, erfolgen. Für Bürgerinnen und Bürger, die diese Termine nicht wahrnehmen können, besteht die Möglichkeit, flexibel einen anderen Abholtermin zu vereinbaren.

title="Kulturkarte Husum"

subtitle="Terminvereinbarung und Informationen"

phone="0151 583 53657"

email="[email protected]"

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Soziale Wirkung und Zukunft der Kulturkarte

Carsten Carstensen, Vorsitzender des Seniorenbeirates, berichtet: „Wir gehen damit in das dritte Jahr dieses Angebotes.“ Dennoch steht zur Diskussion, wie das Projekt künftig weitergeführt werden soll, denn die Nachfrage und der ehrenamtliche Zeitaufwand stehen bislang nicht im gewünschten Verhältnis. Carstensen unterstreicht die Begeisterung für das Projekt, betont jedoch, dass eine stärkere Resonanz aus der Bevölkerung notwendig ist, um die Kulturkarte dauerhaft zu etablieren. Die kommende Wahl eines neuen Seniorenbeirats im September nächsten Jahres könnte ebenfalls Veränderungen mit sich bringen.

Vorteile der Kulturkarte

  • Rabattierter Eintritt zu ausgewählten kulturellen Veranstaltungen
  • Ermäßigte oder kostenfreie Kursteilnahme, beispielsweise bei der VHS Husum
  • Erweiterte Teilhabe am kulturellen Leben für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln
  • Hintergrund: Der Seniorenbeirat als Impulsgeber

    Der Seniorenbeirat der Stadt Husum engagiert sich seit Jahren für mehr soziale Gerechtigkeit und kulturelle Teilhabe. Kay Iwers, Horst-Michael Otto und Carsten Carstensen präsentierten gemeinsam die neue Ausgabe der Kulturkarte. Mit ihrem Einsatz setzen sie ein Zeichen für gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion.

    Ob die Kulturkarte in ihrer jetzigen Form weitergeführt werden kann, wird maßgeblich von der Resonanz der Nutzenden und den zukünftigen Strukturen im Seniorenbeirat abhängen. Klar ist: Das Angebot eröffnet Menschen mit geringeren Einkommen ein breiteres Spektrum an Kunsterlebnissen und Weiterbildungsmöglichkeiten – ein Schritt für mehr Lebensqualität in Husum.

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