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Husums Bibliothek eröffnet barrierefreien Thekenbereich

Nach Umbau: Verbesserter Zugang und positive Resonanz bei Besuchern

Von Husums Redaktion
Husums Bibliothek eröffnet barrierefreien Thekenbereich
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Nach einer einwöchigen Umbaupause präsentiert sich die Stadtbibliothek mit einem neu gestalteten, barrierefreien Thekenbereich. Die Neueröffnung stieß auf große Resonanz: Schon am ersten Tag wurden die Angebote der Bibliothek von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern genutzt. Die Freude beim Bibliotheksteam und den Kundinnen und Kunden war gleichermaßen spürbar.

Wiedereröffnung nach Umbau – Zuspruch aus der Öffentlichkeit

Im Zuge der Umbauarbeiten musste die Bibliothek vorübergehend schließen. Um den Service aufrechtzuerhalten, stand während dieser Zeit eine Medien-Rückgabebox am Seiteneingang zur Verfügung. Diese wurde so rege genutzt, dass sie mehrfach geleert werden musste. Die Offenheit und Wertschätzung der Nutzerinnen und Nutzer spiegelte sich auch am Tag der Wiedereröffnung wider. „Wie schön, dass wir heute endlich wieder neue Medien ausleihen können“, freute sich eine Kundin beim Betreten der Räumlichkeiten. Eine andere lobte: „Oh, das sieht ja sehr schick aus.“

Leiterin Susanne Luther-Feddersen betonte den Stellenwert der Bibliothek: „Wir freuen uns sehr, dass viele Leute unser Bibliotheksangebot nutzen. Heute ist es besonders voll. Wir erleben einen schönen Zuspruch und kleine Gesten. Das zeigt uns wieder einmal mehr, wie wichtig die Stadtbibliothek für die Öffentlichkeit ist.“

Fokus auf Barrierefreiheit und Inklusion

Das Bibliotheksteam setzte sich im Vorfeld intensiv mit dem Thema Barrierefreiheit auseinander. Die Neugestaltung des Thekenbereichs wurde maßgeblich durch die Bedürfnisse von Menschen mit Handicap geprägt. Der barrierefreie Zugang wurde nicht nur für die Kundschaft, sondern auch für eine neue Mitarbeiterin im Rollstuhl geschaffen. Ziel war ein Umfeld, das allen Menschen gleichermaßen offensteht.

Ein geradliniger Weg, ein freundliches Design und ein einladendes Erscheinungsbild sollen die Aufenthaltsqualität erhöhen und für ein angenehmes Miteinander sorgen. Die neuen, höhenverstellbaren Tresen-Elemente bieten dem Personal ergonomische Arbeitsbedingungen. Ein integrierter Bildschirm informiert die Kundschaft über aktuelle Termine und Neuigkeiten. Das nun ebenfalls barrierefreie Theken-Büro bietet mehr Platz und Stauraum für Arbeitsmaterialien.

Vielfalt fördern – Chancen nutzen

Die Neugestaltung wird als wichtiger Schritt für ein inklusives Angebot betrachtet. Hans-Jürgen Kleefeldt, städtischer Behindertenbeauftragter, fasst zusammen: „Barrierefreiheit ist nicht nur eine Notwendigkeit, sondern auch eine Chance, um Vielfalt und Gemeinschaft zu fördern.“ Gerade die Verbindung von Funktionalität und Ästhetik soll die Stadtbibliothek zu einem Ort machen, an dem sich alle Menschen willkommen fühlen.

Allerdings wurden auch Anregungen genannt, die das Angebot weiter verbessern könnten. So würde der Einsatz von speziellen Displays für Gehörlose oder die Möglichkeit, Gebärdensprache anzubieten, zusätzliche Teilhabe ermöglichen. Für blinde Besucherinnen und Besucher könnten taktile Orientierungshilfen, beispielsweise im Fußboden, den Zugang weiter erleichtern.

Ein Schritt für die Gemeinschaft – Ausblick

Mit dem neuen Thekenbereich setzt die Stadtbibliothek ein klares Zeichen für die Bedeutung von Bildung und Kultur als öffentliches Gut, das für alle Menschen zugänglich sein sollte. Die Weiterentwicklung der Barrierefreiheit bleibt ein wichtiges Ziel für die kommenden Jahre. Die positiven Rückmeldungen zeigen, wie sehr der Weg zu mehr Inklusion und Gemeinschaftsförderung geschätzt wird.

Das Bild zeigt: Susanne Luther-Feddersen, Leiterin der Stadtbibliothek (links), und Hans-Jürgen Kleefeldt, städtischer Behindertenbeauftragter, vor dem neuen Thekenbereich.

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