Husum öffnet die menschliche Bibliothek
Persönliche Geschichten und Dialoge zum Fairtrade-Jubiläum in der Stadtbibliothek
In Husum wird am Montag, 3. November, ein ungewöhnliches Veranstaltungsformat präsentiert: die sogenannte „menschliche Bibliothek“. Dabei stehen nicht Bücher, sondern Menschen im Mittelpunkt – sogenannte „offene Bücher“, die bereit sind, persönliche Erfahrungen und Fachwissen zu teilen.
Innovatives Konzept: Die menschliche Bibliothek
Die Veranstaltung ermöglicht Besucherinnen und Besuchern, sich für eine begrenzte Zeit mit ausgewählten Menschen auszutauschen, die spezielle Themen repräsentieren. Die Teilnehmenden können diese Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner „ausleihen“ und mit ihnen in einen offenen Dialog treten.
Hintergrund und Zielsetzung
Das Format ist Teil der Aktivitäten zum fünfjährigen Jubiläum Husums als Fairtrade-Stadt, organisiert von der Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt, der Stadtbibliothek und der Volkshochschule Husum.
Die menschliche Bibliothek hat ihren Ursprung in Kopenhagen vor etwa 25 Jahren und hat sich inzwischen an vielen Orten etabliert. Das Hauptziel ist es, gesellschaftliche Vielfalt erlebbar zu machen und ein Forum für respektvollen und offenen Dialog zu bieten.
Themenauswahl und Beteiligte
In der Husumer Stadtbibliothek können Interessierte unter anderem mit Vertreterinnen und Vertretern folgender Bereiche ins Gespräch kommen:
Dieses breite Spektrum ermöglicht einen vielseitigen Austausch und unterstreicht den inklusiven Ansatz der Veranstaltung.
Termine, Teilnahme und Zugang
Das Projekt „menschliche Bibliothek“ bietet eine besondere Gelegenheit, Vorurteile abzubauen und direkt von den Erfahrungen anderer zu lernen. Mit diesem Format setzt Husum ein klares Zeichen für Toleranz, Vielfalt und Dialogbereitschaft.
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