Ein Jahr Kulturkarte Husum im Check
Positive Resonanz, aber noch Raum für Verbesserungen bei Kontakt und Service – Neue Sprechstunde im Rathaus ab Mai geplant

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Gut ein Jahr nach der Einführung der Kulturkarte Husum zieht der Seniorenbeirat ein erstes, differenziertes Fazit: Zwar gibt es zufriedenstellende Ergebnisse, aber dennoch Potenzial für Verbesserungen. Die Kulturkarte soll es Einwohnerinnen und Einwohnern Husums, die staatliche Leistungen beziehen, ermöglichen, am kulturellen Leben vor Ort teilzunehmen.
Bilanz nach einem Jahr Kulturkarte Husum
Die Mitglieder des Seniorenbeirats berichten, dass das Angebot der Kulturkarte insgesamt auf eine positive Resonanz trifft, die Beteiligung aber durchaus noch gesteigert werden kann. Die bisherigen Öffnungszeiten für persönliche Sprechstunden im Nissenhaus – dienstags von 11 bis 13 Uhr – wurden als sehr personalintensiv eingestuft, da das Besucheraufkommen in keinem angemessenen Verhältnis zum Aufwand steht. Carsten Carstensen, Vorsitzender des Seniorenbeirats, betont, dass dies eine aufwändige Form des Angebots sei.
Neue Kontaktwege und Sprechstunden
Um besser auf die Bedürfnisse der Berechtigten eingehen zu können, setzt der Seniorenbeirat künftig verstärkt auf alternative Kontaktmöglichkeiten. Termine können ab sofort telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden. Dies stellt eine deutliche Erleichterung für Interessierte dar, die nicht zu den bisherigen Öffnungszeiten kommen konnten.
Ergänzend zu den bestehenden Sprechzeiten wird ab Mai eine zusätzliche Seniorensprechstunde im Rathaus eingerichtet. Diese findet immer am ersten Donnerstag im Monat von 11 bis 12 Uhr statt. Aufgrund des Maifeiertags verschiebt sich der Start auf den 8. Mai. Die zentrale Lage des Rathauses soll dabei helfen, mehr Menschen zu erreichen, da es gut zugänglich und für viele leicht zu finden ist.
Berechtigung und Anmeldung zur Kulturkarte
Anspruch auf die Kulturkarte haben alle Menschen, die in Husum wohnen und staatliche Leistungen beziehen, beispielsweise:
Für die Anmeldung werden ein aktueller Leistungsbescheid sowie der Personalausweis benötigt.
Perspektiven und weiterer Ausblick
Der Seniorenbeirat zeigt sich optimistisch, dass die neuen Kontaktwege und das zusätzliche Sprechstundenangebot mehr Menschen erreichen und die Nutzung der Kulturkarte steigern werden. Die bewusst gewählte Lage des Rathauses als Veranstaltungsort trägt dazu bei, Hürden zu senken und eine zentrale Anlaufstelle für Berechtigte zu schaffen.
Das Ziel bleibt, allen Anspruchsberechtigten die Chance auf Teilhabe am kulturellen Leben Husums zu ermöglichen und die Vielfalt des Angebots bekannter zu machen. Der nächste Schritt wird darin bestehen, das Feedback und die Anregungen der Nutzerinnen und Nutzer in die Weiterentwicklung der Kulturkarte einfließen zu lassen.
Die Entwicklung rund um die Kulturkarte Husum bleibt also spannend – ebenso wie die Frage, wie das Angebot in Zukunft weiterwachsen kann.
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