„Destinature Dorf“ Schobüll: Hauptausschuss berät Planstand erneut

Destinature Dorf in Schobüll: Hauptausschuss Husum berät Stand des Projekts. Bauantrag fehlt noch, Frist bis Ende 2026 beschlossen.

Von Husums Redaktion1 Min. Lesezeit

Das geplante „Destinature Dorf“ in Schobüll ist erneut im Hauptausschuss der Stadt Husum beraten worden. Die Investoren Holger und Eva Danneberg informierten das Gremium über den aktuellen Stand des Vorhabens und beantworteten Fragen der Ausschussmitglieder.

Bereits im Dezember 2025 hatte das Stadtverordnetenkollegium den Bebauungsplan für das Gelände beschlossen. Damit war nach Angaben aus der Sitzung eine wesentliche Voraussetzung für die weitere Umsetzung geschaffen. Der für die anschließende Bauausführung erforderliche Bauantrag liegt allerdings bislang noch nicht vor, sodass das Projekt seit dem Bebauungsplanbeschluss nicht weiter vorangekommen ist.

Frist bis Ende 2026 gesetzt

In der Ausschusssitzung erläuterten die Investoren die Hintergründe und die Herausforderungen, mit denen sie sich im bisherigen Projektverlauf auseinandergesetzt haben. Nach der Aussprache dankten mehrere Ausschussmitglieder Holger und Eva Danneberg für die offene Information und die Bereitschaft, die Fragen des Gremiums zu beantworten.

Der Hauptausschuss fasste anschließend einen formellen Beschluss, um den weiteren Projektverlauf zu konkretisieren. Mit Blick auf die vertraglich vereinbarte Eröffnung im Frühjahr 2028 wurde den Investoren eine Frist bis zum Ende des Jahres 2026 für die Einreichung des erforderlichen Bauantrags gesetzt. Der Ausschuss hält damit weiter an der Umsetzung des Projekts fest und will mit dem Beschluss eine zeitnahe Fortführung ermöglichen.

Förderung grundsätzlich zugesagt

Nach Angaben der Investoren ist die Förderung des Projekts durch das Wirtschaftsministerium grundsätzlich zugesagt. Eine schriftliche Bestätigung steht demnach noch aus. Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen hatte sich bereits vor einigen Jahren vor Ort über das Vorhaben informiert und eine einzelbetriebliche Förderung ermöglicht.

Außerdem wurde vereinbart, Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit auf dem weiteren Weg bis zur geplanten Eröffnung regelmäßig über den Projektstand zu informieren. Auf diese Weise soll nach Angaben aus der Sitzung für Transparenz gesorgt und möglichen Irritationen und Unsicherheiten begegnet werden.

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