Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ eröffnet in der Volkshochschule Husum
20 Plakate zeigen Lebensrealitäten von Frauen in Bundesrepublik und DDR in den 1970er- und 1980er-Jahren
In der Volkshochschule Husum ist die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ eröffnet worden. Die Schau der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur beleuchtet auf 20 Plakaten die Lebensrealitäten von Frauen in der Bundesrepublik und der DDR in den 1970er- und 1980er-Jahren. Dabei werden auch unterschiedliche politische, kulturelle und gesellschaftliche Perspektiven auf die Stellung der Frau dargestellt.
Zur Eröffnung begrüßten VHS-Direktorin Anke Wigger, Ascan Dieffenbach aus dem Programmbereich „Gesellschaft, Demokratie und Wandel“ sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Husum, Britta Rudolph, drei Gäste aus Husums Partnerstadt Heilbad Heiligenstadt. Die Frauen engagieren sich in der Frauenbildungs- und Begegnungsstätte ko-ra-le e. V., die 1991 aus einer bereits zu DDR-Zeiten bestehenden Frauengruppe heraus gegründet wurde.
Neben der Ausstellung selbst standen vor allem die persönlichen Erfahrungen der Gäste im Mittelpunkt. Im anschließenden Austausch ging es um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Leben von Frauen in Ost- und Westdeutschland – damals und heute. Dabei wurde auch die Entwicklung der ko-ra-le e. V. und ihre heutige Arbeit vorgestellt.
Das Frauenzentrum bietet unter anderem Angebote zu Gesundheit, Familie und Generationen, beruflicher Orientierung sowie gesellschaftlicher und demokratischer Teilhabe.
Die Veranstaltung wurde von der Volkshochschule Husum und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Husum in Kooperation mit dem Landesbeauftragten für politische Bildung Schleswig-Holstein durchgeführt. Unterstützt wurde die Ausstellung unter anderem durch Fördermittel des Landesbeauftragten für politische Bildung und der Sparkassenstiftung.
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